Li-Ionen-Traktionsbatterie auf einer Fertigungslinie mit Daten-Icons und Smartphone mit Batteriepass

Pflicht ab dem 18. Februar 2027

Batteriepässe für Februar 2027 - passend zu Ihrem Produktionsprozess

Bereit für den EU-Batteriepass, ohne die Produktion umzubauen: vorhandene Daten anbinden und Produktpässe mit einem QR-Code verknüpfen.

Hersteller und Partner, die uns vertrauen

  • Bosch
  • Cleantron
  • NBA Batterie
  • SIAP
  • All4Labels
  • GS1

Batteriepass-Compliance. Planbare Kosten. Langfristige Verfügbarkeit.

Plattform-Einrichtung und projektspezifische Umsetzung werden separat angeboten.

  • Ab 300 € pro Monat

    Starter-Abo mit 5.000 neuen DPPs pro Jahr inklusive.

  • 10 Jahre Hosting inklusive

    Langfristige Verfügbarkeit für jeden neu erstellten Pass.

  • Kryptografische Integrität

    Signatur, Echtheitsschutz und Versionshistorie in jedem DPP-Tarif.

  • Unabhängiges Drittanbieter-Backup

    Fortbestand Ihrer Pässe über die primäre Hosting-Infrastruktur hinaus, in jedem DPP-Tarif.

Warum jetzt handeln?

Der 18. Februar 2027 rückt näher. Sind Ihre Batteriedaten bereit?

Ab dem 18. Februar 2027 ist der Pass Pflicht für Batterien von E-Fahrzeugen, leichten Verkehrsmitteln und Industriebatterien über 2 kWh. Daten, Systeme und QR-Codes brauchen Vorlauf.

Kostenlose Batterie-DPP-Bewertung

18. Februar 2027

Batteriepass wird Pflicht

Wichtige Fristen: Verpassen Sie keine Termine

Gemäß der EU-Batterieverordnung (2023/1542) wird der Batteriepass ab dem 18. Februar 2027 Pflicht - für Batterien von Elektrofahrzeugen und leichten Verkehrsmitteln (LMT) sowie für Industriebatterien über 2 kWh.

Hier sind die wichtigsten Daten, über die Sie Bescheid wissen müssen:

2026
Das EU-Register für digitale Produktpässe ist seit dem 20. Juli 2026 in Betrieb. Der Durchführungsrechtsakt, der regelt, wer auf die zugangsbeschränkten Passdaten zugreifen darf, steht noch aus; die Kommission plant ihn für das vierte Quartal 2026.
18. Februar 2027
Die erste gesetzliche Frist: Für alle Batterien von Elektrofahrzeugen und leichten Verkehrsmitteln (LMT) sowie für alle Industriebatterien über 2 kWh, einschließlich Heimspeichern, die in der EU in Verkehr gebracht werden, wird der Batteriepass Pflicht. Ab demselben Tag müssen alle Batterien einen QR-Code tragen. Dies ist die entscheidende Frist für die meisten Hersteller.
Ab August 2027
Sorgfaltspflichten in der Lieferkette: Ab dem 18. August 2027 muss, soweit erforderlich, der Due-Diligence-Bericht zu den Rohstofflieferketten über den Batteriepass abrufbar sein. Angaben zum CO2-Fußabdruck und zum Rezyklatanteil kommen schrittweise hinzu, sobald die entsprechenden EU-Durchführungsvorschriften vorliegen.

Was beinhaltet der digitale Produktpass für Batterien?

Der Batterie-DPP gibt jeder betroffenen Batterie einen klaren, strukturierten Datensatz darüber, was sie ist und wie sie ihren Lebenszyklus durchläuft.

Der DPP umfasst im Kern folgende Bereiche:

  • passport

    Identität

    Herstellerinfo, Modelltyp, Seriennummer, Charge und Pass-ID

  • science

    Leistung & Zusammensetzung

    Chemische Zusammensetzung, Kapazität und kritische Rohstoffe.

  • nest_eco_leaf

    Nachhaltigkeit

    CO2-Fußabdruck, Anteil recycelter Materialien und Due-Diligence-Indikatoren (werden nach Februar 2027 schrittweise verpflichtend)

  • cycle

    Lebenszyklusdaten

    Aktueller Gesundheitszustand (State of Health), Reparatur- und Wiederverwendungshinweise sowie Informationen zu Sammlung und Recycling

  • assignment_turned_in

    Konformität und Sicherheit

    Konformitätsbewertungen, Zertifikate und technische Prüfberichte

Alle Daten liegen in einem maschinenlesbaren Format vor - sofort abrufbar für Aufsichtsbehörden, Recycler und alle Akteure Ihrer Wertschöpfungskette.

Anwendungsfall

Von der Produktionslinie zum Batteriepass mit NBA Batterie & SIAP

Mit NBA Batterie und SIAP hat GoodsTag gezeigt, wie eine echte Industriebatterie über einen vorgedruckten, serialisierten QR-Code mit ihrem Datensatz verbunden wird, ohne Umbau der Produktion.

Der Digitale Produktpass der Batterie SIAP 6V Traction 3PT320 auf einem Smartphone, geöffnet über ihren serialisierten QR-Code, mit den Logos von NBA Batterie und SIAP
  1. Vordrucken

    Dauerhafte, serialisierte QR-Code-Etiketten im Voraus vorbereiten.

  2. Scannen & aktivieren

    Die Batteriekennung mit den Produktionsdaten verknüpfen, sobald sie vorliegen.

  3. Prüfen

    Konfigurierbare Prüfungen anwenden und entscheiden, ob der Datensatz veröffentlicht wird oder als Entwurf bleibt.

  4. Veröffentlichen & pflegen

    Mit kontrolliertem Zugriff, kryptografischer Integrität und unabhängigem Backup veröffentlichen. Die Anbindung an das EU-Register ist in Vorbereitung.

Ein mit einer echten Batterie demonstrierter Arbeitsprozess: Er bedeutet nicht, dass jeder Automatisierungsschritt, jede Backup-Anbindung oder jede Übermittlung an das EU-Register bereits in den Produktionsstätten der Partner im Einsatz ist.

Warum Hersteller sich für den Ansatz von GoodsTag entscheiden

  • Mit der Produktion integrieren, nicht gegen sie

    Vorgedruckte Kennungen, Aktivierung per Scan und Integrationsoptionen, angepasst an Ihre bestehenden Abläufe.

  • Den gesamten Lebenszyklus des Passes steuern

    Strukturierte Daten, kontrollierte Aktualisierungen, kryptografische Integrität und unabhängiges Backup.

  • Klein starten. Planbar skalieren.

    Transparente Abos, jährliche DPP-Kontingente und 10 Jahre Hosting für jeden neuen Pass.

  • Offene Identifikations- und Datenstandards

    GS1- und ISO/IEC-15459-Kennungen, QR-Codes nach ISO/IEC 18004, maschinenlesbare Passdaten und eine auf Interoperabilität ausgelegte Architektur.

So funktioniert die DPP-Plattform

Der GoodsTag DPP-Hub: Unternehmen, Partner und Behörden verbunden

Von den Daten, die Sie bereits haben, zu einem prüfbaren Produktpass, den jede berechtigte Partei lesen kann. Ausgelegt auf Interoperabilität und regulatorische Konformität.

  1. Schritt 1 · Verbinden

    Ihre Datenquellen

    • Lieferantendaten
    • Materialpässe (DMP)
    • ESG- und Nachhaltigkeitsdaten
    • Unternehmenssysteme: ERP, MES
    • PLM und PIM
    • Dateien: PDF, CSV
  2. Schritt 2 · Erstellen

    GoodsTag DPP Factory

    1. Normalisierung und ValidierungLieferanten- und Systemdaten in eine Struktur gebracht und auf Vollständigkeit geprüft.
    2. Digitaler ZwillingEine digitale Identität für jedes Produkt, jede Charge oder jedes Exemplar, verknüpft mit seinem Datenträger.
    3. DPP-DMP-VerknüpfungJeder Produktpass ist das Elternelement der Materialpässe (DMP) seiner Bestandteile, verknüpft bis zur Charge.
    4. DPP-Datenmodell-ÜbersetzerIhre Daten auf das Datenmodell abgebildet, das die jeweilige Verordnung verlangt.
    5. Ausstellung prüfbarer NachweisePassdaten signiert, sodass Herkunft und Integrität prüfbar sind.
    6. DPP-EreignisspeicherJede Erstellung und Änderung als versioniertes, nachvollziehbares Ereignis gespeichert.
  3. Schritt 3 · Veröffentlichen

    Ausgestellt und verbunden

    • Zentrales EU-DPP-Register (Anbindung in Vorbereitung)Eindeutige Kennung und Link zur Registrierung im EU-Register; das Register speichert den Index, nicht den Pass.
    • Öffentliche DPP-AnsichtProdukt-ID, Materialzusammensetzung, Nachhaltigkeitsdaten, Signaturprüfung und Konformitätsnachweise mit einem Scan.
    • SicherungskopieEine Kopie des Passes bei einem unabhängigen DPP-Dienstleister, wie es Artikel 10 Absatz 4 der ESPR verlangt.
  4. Schritt 4 · Zugriff

    Rollenbasierter Produktpass

    • BehördenMarktüberwachung und Zoll sehen die eingeschränkten Daten, die ihnen gesetzlich zustehen.
    • EndkundenÖffentliche Informationen, kostenlos und ohne Anmeldung.
    • RecyclerZusammensetzungs- und Demontagedaten für Behandlung und Verwertung.
    • Partner im LebenszyklusReparaturbetriebe und Wiederaufbereiter mit berechtigtem Interesse.

Interoperabilität

Datenträger und Standards, konform mit GS1 Digital Link, API-first, mehrere Identitätsebenen vom Modell bis zum Exemplar und rollenbasierter Datenzugriff.

Compliance

Eine an den Verordnungen und am Lebenszyklus des Passes ausgerichtete Architektur, mit kontrolliertem Zugriff und DSGVO-konformer Verarbeitung; die Anbindung an das EU-DPP-Register ist in Vorbereitung.

Schritt für Schritt zu Ihrer Batterie-DPP-Strategie

Bauen Sie Ihre internen Prozesse effizient und praxisnah auf. Wir unterstützen Sie dabei, die Komplexität der EU-Vorgaben zu reduzieren und Ihr Team spürbar zu entlasten.

Bestandsaufnahme der Daten

Bündeln Sie Daten aus Systemen und Tabellen, um volle Transparenz über den Status quo zu erhalten.

Datenlücken identifizieren

Trennen Sie nutzbare Daten von unvollständigen Infos und schließen Sie gezielt Ihre Informationslücken.

Interne Ownership definieren

Weisen Sie Datenfeldern klare Verantwortliche zu, um reibungslose Updates und Genehmigungen zu sichern.

Mapping auf das EU-Datenmodell

Wir mappen Ihre internen Datenfelder auf das offizielle EU-Modell, damit alle Domänen und Formate den Vorgaben entsprechen.

White and teal rocket launching centered inside a green and teal circular arrow symbol.

Veröffentlichungs-Workflow

Richten Sie strukturierte Prozesse für die Validierung, Freigabe und finale Veröffentlichung Ihrer Produktdaten im digitalen Pass ein.

Kontinuierliche Updates

Etablieren Sie Routinen und Trigger, um den DPP über den gesamten Lebenszyklus hinweg automatisch aktuell zu halten, wenn sich das Produkt verändert.

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Planbare Preise für den Batteriepass - inklusive 10 Jahre Hosting

Starten Sie mit 5.000 neuen digitalen Produktpässen pro Jahr inklusive. Sie zahlen für zusätzliche Pässe, wenn Ihre Mengen wachsen - nicht immer wieder für dieselben bestehenden Pässe. Für normale Aktualisierungen bestehender Pässe fallen keine zusätzlichen DPP-Gebühren an.

Plattform-Einrichtung, projektspezifische Umsetzung und erforderliche Identifikationsnachweise werden separat angeboten.

Ab 300 € pro Monat

Batterie-DPP-Preise ansehen

Technische und regulatorische Referenzbibliothek

Offizielle Leitfäden, Datenmodelle und Normen zum Batteriepass an einem Ort.

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Battery Passport Data Attribute Longlist v2.0 (August 2026)

Alle Datenattribute des Batteriepasses aus Batterieverordnung, ESPR und JTC 24

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Technischer Leitfaden für den Batteriepass (März 2024)

Technische Herausforderungen, Normen und Empfehlungen für ein Batteriepass-System

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User Stories aus technischer Sicht v1.0 (Juni 2026)

User Stories, Fehlerszenarien und Testfälle für das Batteriepass-Ökosystem

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BatteryPass-Ready-Testumgebung

Kostenlose Plattform zur Validierung von Batteriepass-Implementierungen

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CO2-Fußabdruck von Batterien (Dezember 2023)

Vorschlag des Battery Pass für Vertrieb und Lebensende, nicht die EU-Methodik

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Digitaler Batteriepass - Datenpunkte nach Kategorie (August 2026)

Leitfaden der Kommission zu den Datenpunkten, die ab Februar 2027 gelten

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Den Wert des EU-Batteriepasses nutzen (November 2024)

Explorative Bewertung der wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Vorteile

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Anforderungen an die Datenattribute des Batteriepasses

DIN DKE SPEC 99100:2025-02

link

Gemeinsame Forschungsstelle (JRC): CO2-Fußabdruck von Batterien

JRC-Grundlage für die offiziellen CO2-Regeln (Batterieverordnung, Art. 7)

link

Battery Pass Data Model: frei verfügbar, auf Basis der DIN DKE SPEC 99100

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Wie bereit sind Sie für digitale Produktpässe?

Erhalten Sie eine kostenlose vorläufige Bereitschaftsbewertung. Identifizieren Sie Ihre wichtigsten Daten- und Umsetzungslücken und verstehen Sie die nächsten Schritte.

  • Kostenlose 20-minütige Expertenberatung
  • Identifikation zentraler Bereitschaftslücken
  • Praktische Empfehlungen für die nächsten Schritte

Für Batterien betrachten wir regulatorische Bereitschaft, Lieferantendaten, QR-Codes, Produktionsintegration und DPP-Infrastruktur. Dies ist eine vorläufige Bewertung, kein formelles Audit und keine Zertifizierung.

Häufig gestellte Fragen

1. Was ist ein Digital Product Passport (DPP)?

Ein Digital Product Passport (DPP) ist ein strukturierter, maschinenlesbarer Datensatz, der verifizierte Produktinformationen über den gesamten Lebenszyklus hinweg speichert. Er ermöglicht die Rückverfolgbarkeit von Materialien, Herstellungsprozessen, Umweltauswirkungen und der Handhabung am Ende der Nutzungsdauer. Für Batterien von Elektrofahrzeugen und leichten Verkehrsmitteln sowie für Industriebatterien über 2 kWh schreibt die EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542 ab dem 18. Februar 2027 einen Batteriepass vor; für weitere Produktgruppen werden DPPs über die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) eingeführt.

2. Welche regulatorischen Rahmenbedingungen unterstützt GoodsTag?

Die Plattform von GoodsTag ist so konzipiert, dass sie sich an unterschiedliche regulatorische Rahmenbedingungen anpassen lässt. Für Batterien unterstützen wir die Anforderungen an den Batteriepass aus der EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542. Darüber hinaus unterstützen wir von Haus aus die EU-ESPR (Digitaler Produktpass) und die PPWR (Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle), im Einklang mit dem Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft der EU. Die Plattform unterstützt verschiedene Standards, unter anderem die GS1-Standards (GTIN, EPCIS, Digital Link) sowie Formate für Lebenszyklusdaten, und fördert so die Interoperabilität über Wertschöpfungsketten hinweg.

3. Wie strukturiert und verwaltet die GoodsTag-Plattform DPP-Daten?

Die Plattform verwendet eine modulares Datenmodell das Produktkennungen, Materialien, Prozessdaten und ereignisbasierte Lebenszyklusinformationen abbildet. Alle Datenobjekte werden durch Schemadurchsetzung versioniert und validiert, was eine zuverlässige Rückverfolgbarkeit und Überprüfbarkeit in verteilten Systemen ermöglicht. Die GoodsTag-Plattform ist so konzipiert, dass sie komplexe Hierarchien und produktübergreifende Beziehungen handhabt. Dies ist unerlässlich für verschachtelte digitale Produktpässe.

4. Wie werden Daten in der gesamten Lieferkette gesammelt und synchronisiert?

GoodsTag bietet API-Endpunkte, Datenpunkte, und IoT-Integrationen um Informationen aus ERP-, PLM-, MES- und Lieferantensystemen aufzunehmen. Die Datensynchronisierung erfolgt ereignisgesteuert und unterstützt die GS1 EPCIS 2.0-Standards für die Verfolgung von Produktereignissen in Echtzeit.

5. Wie gewährleistet GoodsTag die Integrität und Authentizität der Daten?

Jeder Datensatz innerhalb eines DPP kann kryptografisch signiert und mit einem Zeitstempel versehen werden. Die Plattform unterstützt die Hash-basierte Überprüfung zur unveränderlichen Nachverfolgung der Herkunft. Richtlinien zur Zugriffskontrolle stellen sicher, dass nur verifizierte Mitwirkende Produktdaten ändern oder anhängen können.

6. Wie greifen nachgelagerte Akteure auf digitale Produktpässe zu?

Jedes Produkt erhält eine eindeutige digitale Identität. Für Batterien schreibt die Batterieverordnung vor, dass der Batteriepass über einen QR-Code auf der Batterie zugänglich ist; NFC oder RFID können als zusätzliche Datenträger ergänzt werden. Beim Scannen wird diese Kennung in einen strukturierten Datensatz aufgelöst, der auf der GoodsTag-Plattform oder in einem föderierten Datenraum gehostet wird. Die Zugriffsebenen sind gesetzlich festgelegt: Ein Teil der Informationen ist öffentlich, ein Teil ist Personen mit berechtigtem Interesse wie Reparaturbetrieben und Recyclern vorbehalten (die Einzelheiten regelt ein noch ausstehender Durchführungsrechtsakt), und ein Teil benannten Stellen, Marktüberwachungsbehörden und der Europäischen Kommission. GoodsTag setzt diese Ebenen für jede Interessengruppe um.

7. Kann GoodsTag in bestehende Unternehmenssysteme integriert werden?

Ja. GoodsTag API-First-Architektur unterstützt REST-Schnittstellen und ermöglicht so eine nahtlose Integration mit Unternehmenssystemen wie SAP4HANA sowie mit benutzerdefinierten PLM/ERP-Umgebungen. Vorlagen für die Datenzuordnung ermöglichen eine schnelle Bereitstellung und reduzieren die Notwendigkeit manueller Eingaben. Statische und dynamische Produktdaten können über die API in der gesamten Wertschöpfungskette gespiegelt oder angereichert werden.

8. Was sind Datenzuordnungsvorlagen?

Vorlagen für die Datenzuordnung ermöglichen einen schnellen Einsatz und reduzieren Sie die Notwendigkeit manueller Eingaben. Statische und dynamische Produktdaten können über die API in der gesamten Wertschöpfungskette gespiegelt oder angereichert werden.

9. Wie skalierbar ist die GoodsTag-Infrastruktur?

Die Plattform ist Cloud-nativ und containerisiert und basiert auf Microservices-Architektur das unterstützt horizontale Skalierung. Auf diese Weise können Marken Millionen von Produktinstanzen und den Datenaustausch in Echtzeit verwalten, ohne die Leistung oder die Einhaltung von Vorschriften zu beeinträchtigen.

10. Wie ermöglicht GoodsTag Zirkularitäts- und Lebenszyklusanalysen?

Durch die Aggregation von Lebenszyklusdaten - von der Materialbeschaffung bis zum Recycling - ermöglicht die Plattform tiefgehende Analysen von CO2-Fußabdruck, Materialrückgewinnungsraten und Effizienz der Lieferkette. Diese Erkenntnisse können über APIs oder Dashboards für ESG-Berichte und Compliance-Einreichungen exportiert werden.

11. Unterstützt GoodsTag die Anforderungen für den digitalen Produktpass in verschiedenen Branchen?

Ja. Die GoodsTag-Plattform wurde entwickelt, um die Anforderungen an digitale Produktpässe in regulierten und neuen Branchen zu unterstützen. Sie bietet konfigurierbare Datenmodelle, die sich auf branchenspezifische DPP-Vorgaben abbilden lassen: Batterien nach der EU-Batterieverordnung (EU) 2023/1542, Textilien, Elektronik und weitere Produktgruppen nach der EU-Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) sowie Verpackungen. Mit flexibler Schemaverwaltung, GS1-konformen Identifikatoren, ereignisbasierten Lebenszyklusdaten und granularen Zugriffskontrollen ist GoodsTag darauf ausgelegt, sowohl mit branchenübergreifenden (horizontalen) Vorschriften als auch mit detaillierten, sektorspezifischen (vertikalen) Produktpass-Anforderungen Schritt zu halten, während sie sich weiterentwickeln.