Pflicht zu Plus Digitaler Produktpass
Was der Digitale Produktpass ist – und warum es sinnvoll ist, sich jetzt damit auseinanderzusetzen.
Sprechen Sie mit uns – wir begleiten Sie von der Planung bis zur Umsetzung.

Was ist ein Digitaler Produktpass?
Der Digitale Produktpass (DPP) ist eine standardisierte, digitale Produktakte, die über den gesamten Lebenszyklus hinweg relevante Informationen zu einem Produkt zugänglich macht – für Hersteller, Händler, Behörden und Verbraucher.
Der Digitaler Produktpass in aller Kürze
Er enthält u. a. Angaben zu:
- Materialzusammensetzung
- CO₂-Bilanz & Nachhaltigkeitsindikatoren
- Herkunft, Reparaturfähigkeit & Recyclingoptionen
- Sicherheitsdaten und Produktspezifika
Ziel ist es, Transparenz zu schaffen, regulatorische Anforderungen effizient zu erfüllen und die Kreislaufwirtschaft zu fördern.
Digitaler Produktpass
Ab 2030 für nahezu alle Produkte auf dem EU-Markt verpflichtend
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Die Informationen müssen für alle relevanten Stakeholder vor dem Kauf verfügbar sein – digital zugänglich z. B. über QR-Code, NFC oder GS1 Digital Link. Damit wird der Produktpass sowohl online als auch am Point of Sale zum festen Bestandteil jeder Produkterfahrung.
Milliarden Produkte jährlich betroffen
Laut Schätzungen werden in den kommenden Jahren 5 bis 6 Milliarden Produkte jährlich mit einem Digitalen Produktpass ausgestattet. Entsprechend groß ist der Bedarf an skalierbaren Datenstrukturen, digitalen Zugangslösungen und klarer Nutzerführung.
GoodsTag bietet hierfür eine zukunftssichere Plattform, die DPPs konform, effizient und nutzerzentriert umsetzbar macht – von der Datenbereitstellung bis zur Ausspielung auf Produktebene.

Der Digitale Produktpass – mehr als nur eine Pflicht
Die EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) macht den Digitalen Produktpass zur Pflicht. Doch er bietet weit darüber hinaus wertvolle Funktionen:
- Erhöht Transparenz entlang der Lieferkette
- Erfüllt regulatorische Anforderungen effizient und skalierbar
- Stärkt nachhaltige Kaufentscheidungen
- Unterstützt zirkuläre Geschäftsmodelle
Goodstag macht den Digitalen Produktpass zu einem aktiven Bestandteil Ihrer Produktstrategie – nicht nur zur Erfüllung von Vorgaben, sondern zur nachhaltigen Differenzierung.
Welche Produkte sind zuerst betroffen?
Batterien & Fahrzeuge
Pflicht ab 2027 laut EU-Batterieverordnung. Erfasst werden: Materialien, Kapazität, Herkunft, Lebensdauer, Entsorgungsoptionen.
Textilien & Bekleidung
Zentrale Maßnahme der EU-Textilstrategie. Fokus: Materialherkunft, Umweltwirkung, Recyclingfähigkeit.
Elektronik & Haushaltsgeräte
Gemäß ESPR: Langlebigkeit, Reparaturfähigkeit, Softwarepflege. DPP enthält z. B. Ersatzteildaten, Updatezyklen, Sicherheitsinfos.
Bauprodukte & Möbel
Transparenzpflichten gemäß EU-Bauprodukte-Verordnung. Enthält Infos zu Umweltwirkungen, Materialien und Wiederverwendung.
Warum sich Unternehmen frühzeitig mit dem DPP beschäftigen sollten
Der Digitale Produktpass wird nicht nur eine regulatorische Pflicht – er wird zu einem Wettbewerbsfaktor. Unternehmen, die ihn strategisch denken, profitieren mehrfach:
- Transparenz & Vertrauen in der Markenkommunikation
- Neue digitale Touchpoints für After-Sales und Kundenservice
- Effiziente Datenprozesse durch zentrale Harmonisierung
- Echte Nachhaltigkeitskommunikation mit belegbaren Fakten
Goodstag unterstützt genau dort: durch eine Plattform, die Daten, Anforderungen und Prozesse intelligent verbindet – ohne komplizierte Systembrüche.
Erfolgreiche Implementierung – in sechs Schritten
Rollen & Verantwortlichkeiten klären
Wer steuert das DPP-Projekt? Welche Abteilungen sind wann gefragt?
Bestehende Daten analysieren
Welche Informationen liegen bereits vor? Was fehlt?
Systemlandschaft evaluieren
Wie lassen sich PIM, ERP und E-Commerce nahtlos anbinden?
Regulatorische Anforderungen identifizieren
Welche EU-Vorgaben gelten für das Portfolio? Was ist wann umzusetzen?
Nutzerperspektive berücksichtigen
Wie kann der DPP echten Mehrwert für Kunden & Partner bieten?
Teams qualifizieren
Schulungen und Change-Kommunikation schaffen Akzeptanz und Umsetzungssicherheit.
Häufige Missverständnisse – und was wirklich gilt
- Der Digitale Produktpass ist kein Bestandteil des Lieferkettengesetzes (LkSG)
- Er ist nicht identisch mit Anforderungen aus der CSRD (Nachhaltigkeitsberichterstattung)
- Er wird nicht durch die Green Claims Directive reguliert
- Der DPP basiert auf der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR)
- Er betrifft Produkte – nicht Unternehmen oder soziale Standards
- Er wird in vielen Branchen Pflicht – nicht nur für Batterien
- Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) unterstützt DPPs auch für Verpackungen
Zukunft gestalten mit dem Digitalen Produktpass
Der Digitale Produktpass ist mehr als ein neues Etikett – er ist ein zentrales Element zukünftiger Produktkommunikation. Wer heute beginnt, kann morgen Standards setzen.
Mit GoodsTag realisieren Sie DPPs skalierbar, regulatorisch sicher und kundenorientiert – von der ersten Datenstruktur bis zur nutzerfreundlichen Ausspielung.